Über mich

Hallo, ich bin der Marley.
Ich bin ein reinrassiger Labrador Retriever und mein vollständiger Name ist Marley von dem Lingeshüwel (Stammbaum), aber meine Freunde nennen mich einfach Marley.
Meine Eltern sind Yndis von dem Lingeshüwel und Emil Rosefair for Pleasure.
Chronologie:
Am 24. Mai 2010 wurde ich in Serrig (bei Trier) geboren.
Mein Herrchen und Frauchen habe ich am 18. September 2010 kennengelernt.
Am 24. September 2010 bin ich in mein neues Zuhause in die Eifel gezogen.
Seit dem 02. Oktober 2010 gehe ich in die Schule und besuche den Welpenkurs.
Am 08. Januar 2011 habe ich vom Welpen- zum Junghundekurs gewechselt.
Seit dem 19. März 2011 besuche ich den Familienhundekurs in der Hundeschule.
Am 09. April 2011 hatte ich meine erste Zecke (fiese Biester).
Am 12. April 2011 wurde ich kastriert.
05. Mai 2011, heute bin ich meine erste Jogging-Runde gelaufen.
Am 17. Mai 2011 habe ich mir zum ersten Mal das Obedience Training des HSV Zülpich zusammen mit Frauchen angeschaut.
Heute, am 24. Mai 2011 bin ich 1 Jahr alt geworden und habe meine erste Geburtstagstorte gegessen.
05. Juni 2011, heute war ich zum ersten Mal beim Tag des Hundes dabei.
Watt´n Spass, am 12. Juni 2011 habe ich zum ersten Mal Watt zwischen meinen Pfoten gespürt.
Meine erste Hundemesse habe ich am 19. Juni 2011 in Brühl erlebt.
26. Juni 2011 Dog Day in Düsseldorf - ich war zum ersten Mal dabei.
Am 03. Juli 2011 war ich zum ersten Mal auf der Gamefair in Burg Satzvey.
10. Juli 2011, heute habe ich an meiner ersten geführten Wandertour teilgenommen.
Mein erstes Zeugnis, habe ich bei meinem Wesenstest des Labrador Club e.V. am 24. Juli 2011 erhalten!
Vom 28. bis 30. Oktober 2011 habe ich zum ersten mal "Grossstadtluft" geschnuppert!
Der bislang schlimmste Tag meines Lebens war der 23. November 2011, mein erster epileptischer Anfall mit dramatischen Folgen und anschliessendem Aufenthalt in der Tierklinik Aachen.
Am 17. Dezember 2011 war meine erste Weihnachtsfeier.
Mein erstes professionelles Fotoshooting hatte ich am 03. März 2012 - ob ich jetzt berühmt werde ... ;)
...

Mein erstes Zeugnis!
Wesenstest des Labrador Club e.V. in Wachendorf, Eifel
Am Sonntag, 24. Juli 2011 habe ich am Wesenstest des LCD teilgenommen und mit Bravour bestanden - mein erstes Zeugnis:
Ermittelte Wesenseigenschafen
Erwünschte Eigenschaften:
Temperament: (+)+
Bewegungstrieb: ++
Spieltrieb: +
Ausdauer: ++
Unerschrockenheit: ++
Härte +
Aufmerksamkeit: ++
Spürtrieb: +
Beutetrieb: ++
Bringtrieb: ++
Sicherheit ggü. Menschen: ++
Sicherheit ggü. akustischen Reizen: ++
Sicherheit ggü. optischen Reizen: ++
Schusssicherheit: ++
Unterordnungsbereitschaft: +
Bindung: ++
In geringem Masse tolerierbare Eigenschaften:
Misstrauen: -
Kampftrieb: -
Unerwünschte Eigenschaften/ Ausschlussgründe:
Unsicherheit: -
Ängstlichkeit: -
Schreckhaftigkeit: -
Nervosität: -
Scheue: -
angstbedingte Schärfe: -
sicherheitsbedingte Schärfe: -
Schussscheue: -
*Intensitätsgrad der ermittelten Wesenseigenschaften:
++ sehr ausgeprägt vorhanden
+ ausgeprägt vorhanden
+- mehr oder weniger vorhanden
- fehlend/ nicht nachweisbar
Alle ermittelten Eigenschaften entsprechen dem Wesensstandard!
Zusammenfassende Wesensbeurteilung:
Der 14 Monate alte temperamentvolle Rüde zeigte eine sehr gute Bindung und gute Führigkeit. Fremden Menschen gegenüber ist er absolut sicher und freundlich. Sein Beute- und Bringtrieb waren sehr ausgeprägt, sein Spiel- und Spürtrieb ausgeprägt. Auf dem Parcours war er absolut sicher, interessiert und unerschrocken. Ein Rüde mit sehr guten Anlagen, der dem Wesensstandard sehr nahe kommt und schusssicher ist.
Wesenstest bestanden!
Vielen Dank and die Wesensrichterin des LCD Karin Lelie, an Frau Heidi Müller von Blumencron, die ihr Grundstück für den Wesenstest zur Verfügung gestellt hat und ganz besonderen Dank an Dagmar Woitowitz-Himmler, meine Hundetrainerin, die uns an diesem wichtigen Tag begleitet hat und das Fotografieren für uns übernommen hat.
Anbei ein paar Bilder von meinem grossen Tag:
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Erscheinungsbild
Der Labrador ist ein kräftig gebauter, mittelgroßer Hund mit breitem Kopf und deutlichem Stop. Ein rassetypisches Merkmal stellt die "Otterrute" dar: sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze hin verjüngend, rundherum mit kurzem dickem Fell bedeckt. Auch das stockhaarige Haarkleid zeigt ein für diese Rasse typisches Erscheinungsbild: kurz, dicht, hart, nicht wellig, mit guter Unterwolle. Die ideale Schulterhöhe beträgt für Rüden ca. 56 - 57 cm, für Hündinnen ca. 54 - 56 cm.
Der Labrador wird in den Farben Schwarz, Gelb und Braun gezüchtet. In einem Wurf können alle drei Farben vorkommen.
Der in Deutschland immer mehr beliebte "Field-Trial-Labrador" zeigt, da er vornehmlich für die Arbeit gezüchtet wird, ein etwas anderes Erscheinungsbild. Dieser Labradortyp ist leichter gebaut, besitzt einen schmaleren Kopf mit meist langem Fang und wenig Stop. Er hat weniger Brusttiefe und ist häufig im Rücken länger.

Das Wesen
Der Labrador ist ein aktiver und arbeitsfreudiger Hund. Er liebt Menschen, besonders Kinder. Untypisch und laut Standard unerwünschte Eigenschaftern sind Wach- und Schutztrieb sowie Schärfe. Wer einen scharfen, wachsamen Hund sucht, wäre von einem typischen Labrador enttäuscht.
Der Labrador möchte seinem Besitzer gefallen. Die Engländer nennen diese Eigenschaft "will to please". Diese, auch im Rassestandard geforderte Eigenschaft zeichnet vor allem die
"Field-Trial-Labradors" aus und ist in der Regel mit einem sensibleren Wesen verbunden.

Ausbildung
Seine vielgepriesene Leichtführigkeit bedeutet nicht, dass er sich von selbst erzieht. Der Tatsache, dass der Labrador zu einem großen kräftigen Hund heranwächst, sollte man von Anfang an Rechnung tragen. Er ist psychisch belastbar, benötigt aber meist keinen harten Ausbildungsdrill.

Geschichte der Rasse
Die Vorfahren unseres heutigen Labradors hatten ihren Ursprung nicht - wie vom Namen her vermutet werden könnte - auf der gleichnamigen Halbinsel Kanadas, sondern in Neufundland. Es wird
angenommen, dass der St.-John's-Hund sein Urahn ist. Die ersten wirklich gezielten Zuchtversuche mit Nachkommen dieser St.-John's-Hunde fanden in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in England
und Schottland statt. Um 1899 soll in einem schwarzen Wurf erstmals ein gelber Welpe geworfen worden sein. Gelbe Welpen galten zunächst als untypisch und wurden meist getötet. In späteren Jahren fand
sowohl der gelbe als auch der braune (chocolate) Labrador seine Liebhaber.
In Deutschland wurde 1966 der erste Labradorwurf beim VDH eingetragen.

Zuchtziele - Gesundheit
Zuchtziel im DRC ist ein gesunder, wesenssicherer, leistungsfähiger Hund, der dem FCI-Standard entspricht. Erbliche Defekte und Krankheiten werden daher erfasst und systematisch bekämpft. Der Labrador ist in der Regel ein gesunder Hund. Wie aber bei den meisten Hunderassen gibt es auch bei ihm Erbkrankheiten.
Man findet erbliche Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Osteochondrosis (OCD). Auch erbliche Augenkrankheiten wie die Progessive Retina Atrophie (PRA) oder der Hereditäre Catarakt (HC) können vorkommen.
Das Zuchtziel "retrievertypisches Wesen" versuchen die Züchter dadurch zu erreichen, dass sie ihren Nachwuchs (ab dem 9. Monat oder wenn der Hund geschlechtsreif ist) an einem Wesenstest nach "Schweizer Muster" teilnehmen lassen. Für Zuchttiere ist die Teilnahme verbindlich.
Um die für den Labrador eigentlich typische Leistungsbereitschaft zu erhalten, muss beim DRC bei einer Paarung wenigstens ein Partner eine jagdliche Prüfung oder eine der Prüfungen abgelegt haben, die vom Anforderungsprofil her dem Wesen des Labradors entsprechen.

Verwendung
Der Labrador ist von Haus aus ein Jagdhund. In England wird er vorwiegend für Arbeiten nach dem Schuss, v. a. auf Flugwild, eingesetzt. Der deutsche Jäger hat für ihn häufig vielfältigere Einsatzbereiche: Er wird also z. B. auch für die Schweißarbeit bei den häufig anfallenen Totsuchen auf Schalenwild eingesetzt - oder aber zum Buschieren. Dies ist eigentlich eine typische Arbeit vor dem Schuss, die in England eher von Spaniels erledigt würde.
Als Jagdhund zeichnen den Labrador vor allem seine enorme Wasserfreudigkeit, seine Führigkeit, seine gute Nase, seine Ausdauer und sein ausgeprägter Apportiertrieb aus.
Der DRC bietet jagdlich interessierten Führern verschiedene jagdliche Prüfungen an.
Der Labrador eignet sich darüber hinaus für eine Reihe anderer Aufgaben. So zeigt er sehr gute Leistungen als Blindenführhund. Auch als Rettungshund bei Katastrophen wie Erdbeben, als Lawinensuchhund und nicht zuletzt als Spürhund bei Polizei und Zoll findet er Verwendung.
Obwohl als "Gebrauchshund" gezüchtet, führt heute ein großer Teil der Labradore das Leben eines reinen Familienhundes. Tatsächlich besitzt er viele Eigenschaften, die ihn hierfür geradezu prädestinieren. Trotzdem sollten Labradorbesitzer niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist.
Der DRC trägt dieser Tatsache Rechnung. Er bietet auf seinen Übungsplätzen Trainingsmöglichkeiten unterschiedlichster Art an.
Derjenige, der all dieses nicht möchte, trotzdem aber einen Labrador kauft, sollte seinem Hund wenigstens während des täglichen Spazierganges einige, möglichst wechselnde Apportieraufgaben stellen.
Ein Labrador, der sein Dasein ausschließlich im Vorgarten fristet oder nur zu Prestige- oder Dekorationszwecken angeschafft wurde, ist ein trauriger Labrador - und eben ein armer Hund ...

Anforderungen an den zukünftigen Labradorbesitzer
Der Labrador eignet sich für aktive Menschen, die weite Spaziergänge bei jeglichem Wetter nicht scheuen; die den Labrador als richtiges Familienmitglied ansehen und bereit sind, die Zeit und Mühe zu investieren, die notwendig ist, um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen. Nur dann kann er all seine guten Eigenschaften zeigen. Er eignet sich keinesfalls für ausschließliche Zwingerhaltung ohne jegliche Ansprache. Natürlich kann er auch mal ein paar Stunden alleine bleiben. Am liebsten möchte er jedoch mit seinen Bezugspersonen zusammen sein.
Als Welpe und Junghund sollte der Labrador wenig Treppen steigen müssen. Er gehört zu den Hunden, die schnell wachsen und ein Gewicht erlangen, das sich bei zusätzlichen Belastungen schädigend auf die noch nicht ausgereifte Knochen auswirkt.
Marley,
der tierische Urlaubstester!


