Pyrmonter Felsensteig Traumpfad - ein Wintertraum!

Im Vorfeld unserer Tour hat mein Frauchen für die Planung die Traumpfade an Rhein, Mosel und Eifel als Ziele gesteckt.

 

Die Traumpfade führen durch abwechslungsreiche Landschaften, Steilhänge und Weinberge. Daneben stellen traditionsreiche Ortschaften, romantische Burgen und Schlösser sowie herrliche Ausblicke in das Rhein-, Mosel- und Eifelland Besonderheiten der Traumpfade dar.

 

Die Traumpfade sind in der Regel durch gut ausgebaute Rundwanderwege verschiedener Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet.

 

Eine perfekte Routenplanung ermöglicht ein vorhandener interaktiver Routenplaner für die Traumpfaderegionen.

 

Den Gesamtüberblick über die Traumpfade findet Ihr hier...

 

Schaut man sich im Internet um, so stellt man in Wanderkreisen fest, dass die Traumpfade sich stetig wachsender Beliebtheit erfreuen- also, wann startet Ihr auf unseren Spuren??

 

Wir haben uns den Pyrmonter Felsensteig ausgesucht.

 

Der Pyrmonter Felsensteig umfasst eine Gesamtlänge von 11,7 km und ist von mittlerer Schwierigkeit.

Ein Gesamthöhenunterschied von unter 400 m lässt die Tour gut laufbar erscheinen, wobei wir hier darauf hinweisen möchten, dass teilweise schmale Steige zu belaufen sind. Diese sind jedoch so angelegt, dass man sie gut erlaufen kann. Die Mitnahme von Gehhilfen bzw. Kinderwagen ist jedoch nicht zu empfehlen.

 

Startpunkt der Wanderung ist die Pyrmonter Mühle, welche sich unterhalb der Burg Pyrmont vor der Ortschaft Roes befindet.

Parkraum rund um den Startpunkt ist ausreichend vorhanden, sollte dieser jedoch mal eng werden, so steht an der Burg Pyrmont weiterer Parkraum zur Verfügung.

 

Nach dem Start passieren wir die Wasserfälle oberhalb der Mühle. Besonders jetzt, bei Temperaturen um die minus 10 Grad, ein herrlicher Anblick. Der Wasserfall scheint zu gefrieren, so etwas habe ich noch nie gesehen. Ein weiteres kleines Stück an der Straße vorbei, biegen wir ab, in ein kurzes Waldstück, welches uns zu einer weiteren Querung der Straße führt.

 

Von dort aus gelangen wir über leicht wellige Feldwege, von denen wir aus einen hervorragenden Rundumblick über die Region haben, in Richtung des Sammetzkopf. Von Weitem sehen wir bereits den Kopf mit dem Gipfelkreuz. Am Kreuz angekommen orientieren wir uns an einer Schautafel, die uns den Weitblick erklärend näher bringt.

 

Dem Weg weiter folgend durchlaufen wir das Naturschutzgebiet am Juckelberg. Die Stille dieses Gebietes lässt die Zeit verfliegen, ehe wir in das Elztal gelangen, wo wir durch wunderschöne Auen dem Elzbach folgen. Im Elztal können wir immer wieder die Felsklippen der Teufelskammer erahnen, die uns langsam in Richtung der Burg Pyrmont zurückführen.

 

Jetzt, im Winter, begegnet uns kein einziger Wanderer.

 

Da ich ein hervorragend erzogener Hund bin, lässt Herrchen mich freilaufen und immer wieder lugge ich auf den Elzbach- wie gerne würde ich dort ein Bad nehmen. Aber meine Zweibeiner lassen mich nicht, wahrscheinlich damit ich nicht krank werde. Sie werden Recht haben.

 

An der Burg Pyrmont angekommen, wäre eine Einkehr schön gewesen. Leider hat die Burg im Winter nur für Feierlichkeiten geöffnet. Dementsprechend ist auch keine Besichtigung möglich.

 

Von der Burg aus geht es weiter in das "Tal der Felsen", das uns direkt zurück zur Pyrmonter Mühle führt. Wie der Name sagt, führt dieser Wegabschnitt entlang einer grandiosen Felslandschaft.

 

Unser Fazit am Ende lautet ganz klar- nachwandern! Dieser Traumpfad stellt eine wundervolle Symphonie der Schönheit der Natur dar. Weite Felder, riesige Aussichten, schmale Pfade, steile Klippen, das Element Wasser und historische Gebäude, alles was sich das Wandererherz wünschen kann.

 

Rastplätze, Hütten, eine Vielzahl von Bänken an hervorragenden Aussichtspunkten laden zur Pause ein. Die Beschilderung des Traumpfads verdient die Bestnote, es sind überall Schilder, km- und Höhenangaben vorhanden. Für GPS-Wanderer waren auch immer wieder Koordinaten angeschlagen.

 

Für Vierbeiner besteht die Möglichkeit sich nahezu überall auszutoben und die Natur zu geniessen.

 

Dieser Traumpfad war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis - ein wahrer Wintertraum!

 

Zum Aufwärmen und rasten sind wir ins nahe gelegene Münstermaifeld gefahren und kehrten dort in das Cafe Melange ein. Im Anschluß daran, eine kurze Ortsbesichtigung auf eigene Faust, in deren Mittelpunkt die Basilika im Ortszentrum stand.

 

Nach diesem Tagesprogramm fiel ich todmüde, aber glücklich in meine Schlafbox im Parkhotel Krähennest Löf.

 

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